Was ist eigent­lich Externe Mitarbeiter-Beratung?

Für Organisationen | 0 Kommentare

Führungs­kräfte-Coaching ist Ihnen sicher vertraut. Dieses Angebot bietet Ihr Unter­nehmen wahr­schein­lich schon lange allen Perso­nal­ver­ant­wort­li­chen, um die eigenen Führungs- und Manage­ment­fä­hig­keiten auszu­bauen und damit effek­tiver zu arbeiten.

Wohin aber können sich Ihre Beschäf­tigten wenden, wenn ein Problem
oder eine regel­rechte Krise ihnen den Schlaf und alle Kraft raubt?

In großen Betrieben und Verwal­tungen hat sich dafür seit vielen Jahren das Angebot der soge­nannten Externen Mitar­beiter-Bera­tung sehr bewährt – auch Employee Assi­s­tance Program (EAP) genannt.

Schwe­lender Stress und Krisen senken die Leistungsfähigkeit

Beschäf­tigte suchen oft erst dann um Rat, wenn sie merken, dass ihnen die Felle davon­schwimmen und ihnen das Wasser buch­stäb­lich über dem Hals steht.

Akute Probleme sollen weder verschleppt
werden, noch sich drama­tisch zuspitzen!

Umso wich­tiger ist der direkte Zugang zur Bera­tung. Bera­tung beginnt deshalb im opti­malen Fall noch am glei­chen Tag!

Ob es um Ärger mit Kollegen und Chefs oder mit den Pfle­ge­kräften der Eltern geht, das Kind nicht mehr in die Schule gehen will, der Partner trinkt oder die Arbeits­mengen lähmen – mit all diese Themen können sich die Beschäf­tigten an ihre Externe Mitar­beiter-Bera­tung wenden. 

Klas­si­sche Themen in der Externen Mitar­beiter-Bera­tung sind:

  • Gesund­heit­liche Probleme wie z. B. Stress und Erschöp­fung, physi­sche und psychi­sche Anfälligkeit.
  • Private Anliegen wie z. B. Bezie­hungs- und Fami­li­en­themen, Geld­sorgen und Angehörigenpflege.
  • Arbeits­platz­themen wie z. B. Konflikte, Wieder­ein­glie­de­rung oder Work-Life-Balance.
  • Bera­tung von Führungs­kräften, Perso­nal­ma­na­gern und Inter­es­sens­ver­tre­tern im Umgang mit belas­teten Beschäftigten.

Die Externe Mitar­beiter-Bera­tung ist darüber hinaus das Mittel der Wahl, wenn Sie einen hohen Kran­ken­stand haben oder Mitar­bei­tende durch starke Leis­tungs­schwan­kungen auffallen. Eine dauer­hafte Verbes­se­rung mit Hilfe unter­neh­mens­in­terner Gespräche ist oft schwierig bis unmöglich.

Externe Mitar­beiter-Bera­tung ist eine Dienst­leis­tung privater Beratungsunternehmen

Ziel dabei ist eine schnell zugäng­liche, unab­hän­gige Anlauf­stelle für Mitar­bei­tende zu bieten, die in einer belas­tenden Situa­tion stecken.

Die anbie­tenden Dienst­leister verfügen im Ideal­fall über einen festen Pool an eigenen Fach­be­ra­tern von Pädagogen oder Diplom Psycho­logen, die im opti­malen Fall auch in der effek­tiven Kurz­zeit­be­ra­tung geschult sind und bereits lang­jäh­rige Erfah­rungen damit haben.

Für die Mitar­bei­tenden ist diese Bera­tung absolut vertrau­lich und kosten­frei. Die Kosten für den Service über­nehmen die beauf­tra­genden Betriebe bzw. Verwal­tungen. Die Höhe der Kosten vari­ieren je nach Anzahl der Beschäf­tigten, dem Service­um­fang und der Laufzeit. 

Über die Bera­tungs­ar­beit im Haus kann und soll aber dennoch berichtet werden, vor allem um Trans­pa­renz zu schaffen sowie auf Engpässe oder Verbes­se­rungs­be­darfe hinzu­weisen. Viele Dienst­leister erstellen deshalb in regel­mä­ßigen Abständen einen Report über die geleis­teten Bera­tungen, der beispiels­weise Auskunft darüber gibt, wie viele Beschäf­tigte den Service in Anspruch genommen haben, wie viele Bera­tungs­ge­spräche geführt wurden sowie Infor­ma­tionen zu der Art der Problem­felder Auskunft gibt. Das ist eine Zusam­men­fas­sung und selbst­ver­ständ­lich nicht personenbezogen.

Externe Mitar­beiter-Bera­tung ist keine Psychotherapie!

Viel­leicht fragen Sie sich, warum Sie für eine Leis­tung zahlen sollten, die Ihre Mitar­bei­tenden bei einem Psycho­logen kostenlos erhalten würden. Darauf möchte ich gerne eingehen:

  1. Die Externe Mitar­beiter-Bera­tung ist keine Psycho­the­rapie und steht immer sofort und ohne Warte­zeiten zur Verfügung.

  2. Die Bera­tung ist gegen­warts­be­zogen sowie lösungs­ori­en­tiert und sie konzen­triert sich auf die kleinen wirk­samen Schritte, die Mitar­bei­tende in ihrer Situa­tion sofort selbst umsetzen können, um ihre Situa­tion zu verbes­sern. Sie ist deshalb im Ideal­fall, je nach Anbieter, eine Kombi­na­tion aus syste­mi­scher und psycho­so­zialer Bera­tung. Das bedeutet, dass die Mitar­bei­tenden einer­seits ange­regt werden, Lösungen zu finden, ande­rer­seits werden sie konkret ange­leitet zur verbes­serten Konflikt­lö­sung oder Stressbewältigung. 

  3. Psycho­the­rapie ist dagegen lang­fristig ange­legt, d.h. auf 20 – 50 Stunden. Die Ziele sind Verhal­tens­än­de­rungen bzw. die Aufar­bei­tung von Ursa­chen, aber keine direkte Konflikt­lö­sung oder Bear­bei­tung beruf­li­cher Belas­tungs­si­tua­tionen. Die aller­meisten Problem­si­tua­tionen, mit denen sich Beschäf­tigte an die Externe Mitar­beiter-Bera­tung wenden, sind „kein Fall“ für eine Psychotherapie.

  4. Die Externe Mitar­beiter-Bera­tung vermit­telt an weitere Bera­tungs­an­ge­bote, wie z. B. Psycho­the­rapie, wenn das sinn­voll ist und von dem Mitar­bei­tenden gewünscht wird (Case­ma­nage­ment). Sie nimmt dem Beschäf­tigten die lang­wie­rige Suche ab und sorgt dafür, den Weg zu einem Psycho­the­ra­pie­an­gebot deut­lich zu beschleunigen. 

Was bringt die Externe Mitarbeiter-Beratung? 

Beschäf­tigte, die ihre Belas­tungen im Griff haben, seien sie beruf­lich oder privat, können sich voll und ganz ihren Aufgaben widmen. Sie werden leis­tungs­fä­higer. Sie können – und wollen – sich wieder ins Zeug legen und leisten damit ihren Beitrag zum Unter­neh­mens­er­folg.

Die Externe Mitar­beiter-Bera­tung trägt nach­weis­lich dazu bei …

• Kran­ken­zeiten zu verkürzen und zu vermeiden
• Unfall- und Fehler­häu­fig­keiten zu redu­zieren
• drama­ti­sche Krisen­ver­läufe und Problem­ver­schlep­pungen zu beenden
• die Leis­tungs­kraft und Moti­va­tion Ihrer Beschäf­tigten zu stärken
• die Zufrie­den­heit am Arbeits­platz und im Team zu verbes­sern
• Ihre Employer-Repu­ta­tion zu stärken.

Voraus­set­zung dafür ist, dass Beschäf­tigte dieses Angebot im Akut­fall auch tatsäch­lich nutzen. Das funk­tio­niert überall dort, wo es dem Dienst­leister gelingt, Vertrauen aufzu­bauen, etwa durch seine persön­liche Vorstel­lung vor Ort oder die Teil­nahme an betriebs­in­ternen Gesundheitstagen.

Externe Mitar­beiter-Bera­tung über­nimmt eine wich­tige Fürsor­ge­funk­tion für alle Beschäf­tigte im Unternehmen

Unter­nehmen und Verwal­tungen haben mit der Externen Mitar­beiter-Bera­tung ein quali­fi­ziertes Angebot zur schnellen Entlas­tung für ihre Beschäftigten.

Führungs­kräfte, Perso­nal­ma­nager und auch Inter­es­sen­ver­treter sind nicht selten damit über­for­dert, Problem­lö­se­ge­spräche mit sehr belas­teten Beschäf­tigten zu führen. Mit der Externen Mitar­beiter-Bera­tung haben sie zwei Möglich­keiten damit umzugehen:

  • Sie können auf das externe Bera­tungs­an­gebot verweisen.
  • Sie holen sich Bera­tung ein und gewinnen damit Verhal­tens­si­cher­heit gegen­über belas­teten Mitar­bei­tenden und achten dabei ihre Möglich­keiten und Grenzen. 

Mit dieser schnellen, wirk­samen Unter­stüt­zung helfen Sie sowohl den ratsu­chenden Beschäf­tigten, wieder in ihre Kraft zu kommen und ihre Rolle wahr­zu­nehmen sowie dem gesamten beruf­li­chen Umfeld, das dadurch eben­falls entlastet wird. 

Gerne beant­worte ich Ihre Fragen dazu

Schreiben Sie eine Mail an Info(a)karin-vittinghoff.de oder buchen Sie unten eine kosten­lose Kurzberatung.

Heute viel Freude im Job

Ihre Karin Vittinghoff

Leitung Externe Mitar­beiter-Bera­tung mit Sitz im Rhein/­Main-Gebiet. Wir arbeiten an mehreren Stand­orten in Hessen und sind 5/12 erreichbar. Ich habe ein gemischtes Team aus Pädagogen, Dipl. Psycho­logen und einer Juristin, alle mit fundierten Bera­ter­aus­bil­dung, lang­jäh­riger Bera­tungs­er­fah­rung. Wir haben sehr hohe Zufrie­den­heits­werte der Bera­tenen in der anonymen Abfrage.

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