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	<title>Konflikte friedlich beilegen Archive - Wieder Freude am Job</title>
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	<description>Externe Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung</description>
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	<title>Konflikte friedlich beilegen Archive - Wieder Freude am Job</title>
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	<item>
		<title>Die drei wirksamsten Schritte bei Konflikten für konstruktive Gespräche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Vittinghoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konflikte friedlich beilegen]]></category>
		<category><![CDATA[Chef ins Boot holen]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch mit Chef]]></category>
		<category><![CDATA[Gespräch vorbereiten]]></category>
		<category><![CDATA[Klug handeln bei Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte beilegen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte lösen]]></category>
		<category><![CDATA[Zum Chef kommen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Damit Konfliktgespräche gut gelingen: Planen Sie das Gespräch vom Ende her und beantworten Sie sich vorher diese Fragen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wiederfreudeamjob.de/die-drei-wirksamsten-schritte-bei-konflikten-fuer-konstruktive-gespraeche/">Die drei wirksamsten Schritte bei Konflikten für konstruktive Gespräche</a> erschien zuerst auf <a href="https://wiederfreudeamjob.de">Wieder Freude am Job</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:22px">Was tun, wenn Sie etwas Klarstellen wollen, nachdem Sie zu unrecht kritisiert wurden? </h2>



<p>So ging es einer Sachbearbeiterin. Ein Kollege hatte hinter Ihrem Rücken beim Chef schlecht über Ihre Arbeitsleistung gesprochen. Sie bekam das erst mit als der Chef ihr Vorhaltungen machte, sie würde zu langsam arbeiten und solle jetzt mal voran machen. &nbsp;</p>



<p>Sie war furchtbar sauer und weil alles sehr schnell ging und ohne Vorwarnung auf dem Flur stattfand, stand sie da und konnte so schnell gar nichts erwidern. Verärgert rief sie mich an. Sie wollte das nicht auf sich sitzen lassen. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43988a">Was würden Sie in dieser Situation tun?</h3>



<p>Würden Sie zum Chef gehen und ihm erzählen, dass das gar nicht stimmt? Würde er Ihnen das glauben? Und wenn ja, wären Sie damit zufrieden? Vermutlich nicht wirklich. Was schmerzt, ist, dass Sie gar nicht erst um Ihre Ansicht gebeten wurden. Ihr Chef hat die Ansicht der Kollegin ungeprüft übernommen. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43998a">Mit<strong> </strong>dem Chef sprechen?</h3>



<p>Meine Kundin wollte auf jeden Fall mit Ihrem Chef sprechen
und darum kämpfen, diesen Vorwurf, sie würde zu langsam arbeiten, aus der Welt
zu schaffen. </p>



<p>Wenn Sie eine ähnliche Situation haben, dann ist mein erster Tipp: Gehen Sie nicht spontan zum Chef. Bereiten Sie sich gut auf das Gespräch vor.&nbsp; <br><br>Sonst stehen Sie am Ende da und versuchen sich zu rechtfertigen oder, wenn alles nichts hilft, schießen Sie evt. gegen den Kollegen. Fühlen Sie da ruhig mal einen Moment hinein. Das fühlt sich nicht wirklich gut an?!<br> <br>Ich finde, Rechtfertigen oder Anklagen von Kollegen fühlt sich nicht gut an. Deshalb: Schlafen Sie erst mal ein, zwei Nächte drüber bis der Ärger sich etwas gelegt hat.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die drei wirksamsten Schritte für konstruktive Gespräche </h2>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43998a">Schritt 1: Die Planung<br>Bereiten Sie das Gespräch vom Ende her vor</h3>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Beantworten Sie sich diese Fragen: </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was will ich wirklich erreichen? </strong></li>



<li><strong>Was soll nach dem Gespräch konkret anders,
vor allem besser sein als jetzt?</strong></li>
</ul>



<p>Ein Gespräch vom Ende her vorbereiten heißt: Sie klären vorher sehr genau, wie das Ergebnis aussehen soll. Von diesem Ziel her leitet sich alles weitere, was Sie tun und sagen werden, ab. Damit schaffen Sie gute Voraussetzungen, damit Sie bewusst und unbewusst auf Ihr Ziel zusteuern. </p>



<p>Beantworten Sie sich die Frage: Wie soll das Gespräch
verlaufen bzw. welche Ergebnisse soll es für Sie bringen, damit Sie zufrieden
aus dem Gespräch raus gehen können? </p>



<p>Im Fall meiner Kundin war die Antwort: Ich will, dass der Chef mich im rechten Licht sieht. Ich möchte, dass er weiß, dass ich einen guten Job mache. Mir gefällt es gut hier und ich möchte gerne bleiben. Deshalb hoffe ich, dass er meinen Vertrag in drei Monaten verlängert. Das war ihr klares Ziel. Es stand viel auf dem Spiel für sie. </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43988a">Schritt 2: Konkret werden<br>Was spricht für Ihre Sichtweise?</h3>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Beantworten Sie sich diese Fragen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was spricht konkret für meine Sichtweise</strong></li>



<li><strong>Wie wirkt sich das positiv für meine Kollegen/Kunden/Firma aus?</strong></li>
</ul>



<p>Beschreiben Sie sehr konkret, wie Sie Ihr Ziel erreichen könnten. Es reicht nicht zu sagen, „Chef, ich arbeite gar nicht langsam. Ich beeile mich doch den ganzen Tag und lasse sogar die Pausen ausfallen.“ Auch wenn das alles stimmt, klingt das mehr nach einem Flehen als überzeugend. Und ich gebe zu, dieser Schritt mit dem Konkretwerden, ist nicht ganz einfach. Deshalb verrate ich Ihnen, wie meine Kundin es herausgefunden hat. </p>



<p>Frage an meine Kundin „Sie machen
einen guten Job. Das ist prima. Und was heißt das konkret? Wo und wie äußert
sich das genau?“</p>



<p>Da beginnt sie zu erzählen: „Die
Kundenzufriedenheit steht bei mir an erster Stelle, die ist mir sehr wichtig.“ </p>



<p>Frage an meine Kundin: „Prima, und
woran merken das die Kunden?“</p>



<p>Jetzt beginnt meine Kundin zu
sprudeln und sie berichtet, wie sie dafür sorgt, dass sie den mehrstufigen
Lieferprozess für die Kunden genauestens an deren Bedürfnisse anpasst und mit
den Produktionszeiten koordiniert und deshalb nie Reklamationen wegen
Terminüberschneidungen erhält – weder aus ihrem Haus noch von den Kunden selbst.
Dafür nimmt sie sich einen Moment mehr Zeit bei der Planung, als ihre
Kolleginnen das tun. </p>



<p>Aha. Jetzt ist glasklar, was meine Kundin damit meint, dass bei ihr die Kundenzufriedenheit das wichtigste ist. Meine Empfehlung an die Kundin: Genauso könnten Sie das Ihrem Chef erzählen.  </p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43998a">Schritt 3: Gespräch führen und nachfragen</h3>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fragen Sie nach einem Gesprächstermin</strong></li>



<li><strong>Schildern Sie Ihre Sichtweise und die
Vorteile für Ihre Kollegen/Kunden/Firma</strong></li>



<li><strong>Fragen Sie nach, ob das für Ihre/n
Chef/in OK ist.</strong></li>
</ul>



<p>Vereinbaren Sie mit Ihrer/m Chef/in, ein Gespräch weil
Sie gerne noch etwas zu diesem Thema sagen möchten. Stellen Sie Ihre
Arbeitsauffassung/Sichtweise dar und nennen Sie möglichst konkrete Beispiele,
um zu zeigen, wie sich Ihre Auffassung positiv in Ihrem Team/für die Kunden/für
die Firma auswirkt. </p>



<p><strong>Und dann fragen Sie nach</strong>: „Sind Sie mit diesem Vorgehen
einverstanden oder möchten Sie, dass ich lieber anders vorgehe?“ </p>



<p>Meine Kundin machte es so
(Kurzfassung): „Mir ist die Kundenzufriedenheit besonders wichtig. Deshalb koordiniere
ich die Schnittstelle Produktion und Liefertermine sehr genau. Das dauert etwas
länger. Ich vermeide damit Nacharbeiten oder Kundenbeschwerden. Sind Sie mit
diesem Vorgehen einverstanden oder wünschen Sie andere Prioritäten auf dieser
Stelle?“ </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt seien Sie mal kurz Chef/in</h2>



<p>Und nun versetzen Sie sich einmal für einen Moment in die Lage eines Vorgesetzten. Worte wie: Kundenzufriedenheit, vermeide Nacharbeiten, Vorteile für die Kollegen u. ä. &#8211; sind Wohlklänge in den Ohren der meisten Chefs. </p>



<p>Da sitzt eine Mitarbeiterin vor Ihnen, die Kundenzufriedenheit ganz groß schreibt. Würde Ihnen das gefallen? Wenn Sie die Aufgabe als Vorgesetzter ausfüllen, ganz sicher! Und wenn Sie andere Prioritäten oder Verbesserungsmöglichkeiten sehen, dann ist das DIE Gelegenheit, mit ihr darüber zu sprechen. Ihre Mitarbeiterin hat Sie gefragt und Sie können sicher sein, dass Sie Ihnen zuhört. </p>



<p>Hand aufs
Herz: Wollen Sie diese Mitarbeiterin gehen lassen oder lieber Ihren Vertrag verlängern?&nbsp; </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading has-very-dark-gray-color has-text-color">Mit gut vorbereiteten Gesprächen erreichen Sie Ihre Ziele</h2>



<p>Damit Sie Ihre Ziele erreichen, gehen Sie immer gut sortiert in das Gespräch. Holen Sie sich Hilfe. Vielleicht können Sie eine Freundin zu Rate ziehe, die Ihnen die Fragen der drei Schritte immer wieder stellt, bis Sie selbst sagen: „Jetzt hab ich&#8217;s! So kann ich es machen.“ </p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43998a">Mit diesen drei Schritten werden Sie nicht zum Bittsteller, rechtfertigen sich nicht und schwärzen niemanden an. Stattdessen schaffen Sie gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Gespräch. </h3>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Was hat meine Kundin erreicht? </strong></p>



<p>Ihr
Vorgesetzter reagierte sehr positiv auf ihre Initiative. Er ließ durchblicken,
dass er an dem Tag etwas voreilig gehandelt hatte, als er ihr vorwarf, zu
langsam zu arbeiten. Auch war es ihm wichtig zu betonen, dass jeder seinen
Arbeitsstil habe und dass das für ihn o. k. sei.</p>



<p>Eine Woche
später erfuhr meine Kundin, dass die Verlängerung ihres Vertrages in die Wege
geleitet war. </p>



<p>Bleibt noch die Frage, wie mit dem Kollegen umgehen, der alles ins Rollen brachte? Meine Kundin sah das inzwischen entspannt, da dieser Kollege für seine Spontanaktionen bekannt war. </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Solche Gespräche kosten Mut</h2>



<p>Ihr/e Chef/in
weiß, dass solche Gespräche Mut kosten und dass Sie deswegen etwas aufgeregt
sind. Ich kann Ihnen aus den zahlreichen Beratungen mit Vorgesetzten sagen,
dass auch Vorgesetzte bei solchen Gesprächen oft etwas angespannt sind. </p>



<p>Es macht also nichts, wenn Sie sich Ihren Zettel mit in das
Gespräch nehmen. So stellen Sie sicher, dass Sie das sagen, was Sie wirklich
sagen wollen und dass Sie nichts Wichtiges vergessen. </p>



<p>Heute viel Freude im Job</p>



<p><em>Ihre Karin Vittinghoff</em></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Warum Missverständnisse im Alltag vorprogrammiert sind: Wir hören auf unterschiedlichen Kanälen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Vittinghoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2020 09:47:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit gelassener schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte friedlich beilegen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommunikation könnte viel einfacher sein, wenn wir die Zutaten für Missverständnisse besser kennen und beachten würden. Im Beitrag bekommen Sie Hilfestellung dafür. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wiederfreudeamjob.de/missverstaendnisse-im-alltag/">Warum Missverständnisse im Alltag vorprogrammiert sind: Wir hören auf unterschiedlichen Kanälen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wiederfreudeamjob.de">Wieder Freude am Job</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Obwohl wir es jeden Tag tun: Miteinander reden &#8211; Kommunikation &#8211; ist nicht so einfach, wie wir meinen. Wir gehen davon aus, das Richtige verstanden zu haben, und merken nicht, dass wir das, was jemand zu uns gesagt hat, auf die eigene Art und Weise auslegen. Das kann passen, aber eben auch nicht.</p>



<p>Fehlinterpretationen führen zu Missverständnisse und die sind leider selten positiv. Darum führen sie zu Druck, Ärger, Vermeidungsverhalten oder zu Streit.</p>



<p>Um sich das besser vorstellen zu können, hat der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun das Bild eines Quadrats benutzt:</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="664" src="https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-1024x664.png" alt="" class="wp-image-3013" srcset="https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-1024x664.png 1024w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-300x194.png 300w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-768x498.png 768w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-610x395.png 610w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-980x635.png 980w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1-480x311.png 480w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständnisse-Quadrat-1.png 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Vereinfacht gesagt, hat jeder Satz vier Seiten! Keine davon ist besser oder schlechter – nur anders.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43998a"><strong><strong>Ein Satz und vier Bedeutungen</strong></strong></h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Stellen Sie sich vor, Sie sitzen am Schreibtisch und arbeiten. Ein Kollege streckt den Kopf zur Türe rein, sagt: „<strong>Denk an die Präsentation morgen</strong>“ und verschwindet wieder. Das ist alles!</p>



<p>Was haben Sie gehört?</p>



<p>Um im Bild des Quadrats zu bleiben, zeige ich Ihnen meine vier möglichen Interpretationen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Halte dich ran, die muss fertig werden!</strong> <br>Kanal 1: Die Aufforderung zum Handeln (Appell)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mir liegt sehr viel an der Präsentation.</strong> <br>Kanal 2: Sich selbst in ein bestimmtes Licht rücken (Selbstauskunft)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wenn ich Dich nicht erinnere, dann vergisst Du es womöglich.</strong> <br>Kanal 3: Die Verhältnisse zwischen sich und dem anderen klären (Beziehungsebene)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Präsentation muss morgen fertig sein</strong>.<br>Kanal 4: Sachinformation zu geben (Sachebene)</li>
</ul>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="664" src="https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-1024x664.png" alt="" class="wp-image-3014" srcset="https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-1024x664.png 1024w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-300x194.png 300w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-768x498.png 768w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-610x395.png 610w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-980x635.png 980w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2-480x311.png 480w, https://wiederfreudeamjob.de/wp-content/uploads/2020/09/Blogbeitrag-Missverständniss-Quadrat-2.png 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Jetzt haben wir den Salat. Was davon wählen wir aus?</p>
<p>Ganz einfach: Diese Frage stellen wir uns gar nicht. Wir machen ja nicht dauernd Rätselraten. Stattdessen „verstehen“ wir mit unserer „Lieblingsseite“ – ohne das zu ahnen wohlgemerkt.</p>
<p>Das heißt, wir interpretieren die Situation auf unsere Art (1, 2, 3, oder 4) und dementsprechend denken, fühlen und handeln wir.</p>
<p>Der Clou an der Sache ist also: Unsere Reaktion hängt viel weniger vom anderen ab, sondern von uns selbst und von dem, was wir als wahr annehmen.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43998a"><strong>Fehlinterpretationen sind vorprogrammiert</strong></h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Tatsache ist, oft wissen wir es nicht genau, worauf es dem anderen ankam. Besonders trügerisch ist das übrigens bei Menschen, die wir sehr gut zu kennen meinen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Mein Tipp 1: Selbst wenn Sie felsenfest davon überzeugt sind, das Richtige gehört zu haben &#8211; sobald das Gehörte in Ihnen Ärger, Dialoge und sonst was auslöst, machen Sie kurz Stopp.</strong></p>



<p>Überlegen Sie, wie das noch gemeint sein könnte. Oder, noch einfacher, fragen Sie eine Kollege/in, die anders auf solche Situationen reagiert. Erzählen Sie möglichst wörtlich, was Sie gehört haben, und fragen Sie sie: „Was hörst du da raus?“</p>



<p>Noch besser ist es natürlich, die betreffende Person direkt zu fragen, was sie Ihnen genau sagen wollte. Das ist aber nur dann sinnvoll, wenn Sie sich trauen und wenn Sie nicht aufgebracht sind.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Tipp 2: Wenn Sie sich über jemanden ärgern, denken Sie IMMER daran, dass die Sache anders gemeint sein könnte, als Sie es aufgefasst haben.</strong></p>



<p>Wenn Sie so vorgehen, gewinnen Sie schnell Ihre innere Ruhe und Klarheit zurück. Und Sie können die Angelegenheit viel schneller hinter sich lassen.&nbsp;</p>



<p>Um die Sache komplett zu machen: Wir alle hören nicht nur auf einem Lieblingskanal, wir senden (also sprechen) auch bevorzugt auf einem bestimmten. Dazu irgendwann mehr in einem weiteren Beitrag zum Thema Kommunikation.</p>



<p>Wenn Sie Missverständnisse aufklären möchten und dabei Unterstützung suchen, melden Sie sich gerne bei mir für die Kurzberatung an. </p>



<p>Heute viel Freude im Job </p>



<p></p>



<p>Ihre Karin Vittinghoff </p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-group has-background is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow" style="background-color:#2d8b84">
<div class="wp-block-group is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<h2 class="has-text-align-center has-text-color wp-block-heading" style="color:#ffffff;font-size:32px">Buchen Sie Ihre kostenlose Kurzberatung mit mir</h2>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-28206b41 wp-block-buttons-is-layout-flex">
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</div>
</div>
</div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Nicken Sie Zusatzarbeit nicht einfach ab!</title>
		<link>https://wiederfreudeamjob.de/nein-sagen-ohne-nein-zu-sagen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nein-sagen-ohne-nein-zu-sagen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Vittinghoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2020 10:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit gelassener schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte friedlich beilegen]]></category>
		<category><![CDATA[Nein sagen]]></category>
		<category><![CDATA[unbequeme Gefallen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertretung übernehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzaufgaben verhandeln]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie zu viel auf dem Tisch, weil Sie sich zu oft Zusatzaufgaben „aufdrücken“ lassen? Gehören Sie zu den Menschen, die nicht Nein sagen können? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie mehr Aufgaben als andere bekommen. Sie kennen das – der Weg des geringsten Widerstands.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wiederfreudeamjob.de/nein-sagen-ohne-nein-zu-sagen/">Nicken Sie Zusatzarbeit nicht einfach ab!</a> erschien zuerst auf <a href="https://wiederfreudeamjob.de">Wieder Freude am Job</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:32px"><strong><strong>Wie Sie „Nein“ sagen ohne „Nein“ zu sagen</strong></strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Haben Sie zu viel auf dem Tisch, weil Sie sich zu oft Zusatzaufgaben „aufdrücken“ lassen? Gehören Sie zu den Menschen, die nicht Nein sagen können? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie mehr Aufgaben als andere bekommen. Sie kennen das – der Weg des geringsten Widerstands.</p>



<p>Damit Sie nicht in die Gefahr kommen, sich mehr Arbeit aufzuhalsen als Ihnen gut tut, sollten Sie ab sofort Zusatzarbeit nicht mehr einfach abnicken. Auch dann nicht, wenn Ihnen das Neinsagen schwer fällt.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" style="font-size:32px"><strong><strong>Gleichberechtigung statt Retterhaltung</strong></strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Wer schwer Nein sagt, geht gerne davon aus, die Lage des anderen sei wichtiger, schlimmer oder angespannter als die eigene.</p>



<p>Das liegt daran: Der andere hat seine Drucksituation dargelegt (bildlich gesprochen beispielsweise die Situation eines Ertrinkenden). Damit wird das Gegenüber, das etwas zusätzlich übernehmen soll, in die Rolle eines „Retters“ manövriert. Und als Retter muss man seiner Verpflichtung ja schließlich nachkommen, oder?! Oft fühlt sich das ja sogar auch noch ganz gut an. Zumindest im ersten Moment.</p>



<p>Wenn Sie da raus wollen, dann machen Sie den wichtigsten Schritt: Raus aus der Retterhaltung und rein die Gleichberechtigung.</p>



<p>Natürlich ist ein freundliches, aber klares Nein immer erlaubt und braucht keine Rechtfertigung. Wenn Sie sich allerdings damit noch schwer tun, dann nutzen Sie doch eine elegante Variante, neue Aufgaben zu verhandeln statt sie widerstandslos anzunehmen und dabei innerlich aufstöhnen.</p>



<div style="height:40px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Zusatzaufgaben elegant verhandeln</strong></strong></h2>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><strong>Gehen Sie so vor:</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43988a"> 1. <strong>Den Sachverhalt der Zusatzaufgabe klären:</strong>&nbsp;  </h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Fragen Sie nach und machen Sie sich ein Bild: Um was geht es, wie umfangreich ist das, was ist genau Ihr Beitrag und bis wann soll das fertig sein? Schätzen Sie (eher großzügig als zu knapp) den Stundenaufwand dafür.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43988a">2. <strong>Geben Sie einen kurzen Sachstand zu Ihrer Arbeitssituation:</strong></h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie arbeiten gerade an Projekt 1, 2 und 3 oder an eiligen Kundenanfragen oder anderen Aufgaben, die terminiert sind. Sie können bis … (Tag/Woche) nichts Neues beginnen bzw. sind von den Aufgaben ausgebucht bis … (Tag/Woche).</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43988a">3. <strong>Jetzt kombinieren Sie beides:</strong></h3>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie könnten die Zusatzaufgabe annehmen, vorziehen oder mitmachen, WENN … z. B.</p>
<ul type="1">
<li>eilige Aufgaben in Projekt 1, 2 oder 3 von jemand anderem übernommen werden</li>
<li>der andere bei der Aufgabe C hilft, und zwar konkret Aufgabe 1 und 2 übernimmt oder</li>
<li>der andere in der nächsten Woche z. B. den Kundentermin xy abnimmt.</li>
</ul>
<p>Damit zeigen Sie Ihre Bereitschaft. Sie brauchen also keine Sorge zu haben, dass Sie dem anderen einen Korb geben. Und: Sie bekommen nicht einfach etwas obendrauf, sondern erhalten dafür eine Gegenleistung. Positiver Nebeneffekt: Kollegen, die tatsächlich nur gerne etwas an andere „abgeben“, werden Sie künftig seltener fragen.<br /><br /></p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-color" style="color:#43988a">4. <strong>Geben Sie dem anderen Zeit zu klären und zu entscheiden</strong></h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>&#8230; und arbeiten Sie da weiter, wo Sie gerade unterbrochen wurden.</p>



<p>Damit kein Missverständnis entsteht: Es geht nicht darum, dauernd etwas abzuschlagen. Es geht darum, sich nicht durch immerwährendes Abnicken zum „Retter“ seines Team zu machen und damit Gefahr zu laufen, selbst irgendwann abzusaufen.</p>



<p>Ein letzter Tipp: Probieren Sie es erst mal mit einem kleinen Gefallen, um den Sie gebeten werden. So gewinnen Sie Sicherheit und können das auch bei größeren Zusatzaufgaben gut anwenden.</p>



<p><em>Ihre Karin Vittinghoff</em></p>



<p></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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		<title>Ich vertrete drei Kollegen, wie soll ich das schaffen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karin Vittinghoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2020 12:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit gelassener schaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte friedlich beilegen]]></category>
		<category><![CDATA[Chef mit ins Boot holen]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubsvertretung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertretung im Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Vertretung managen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertretung übernehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vertretungszeiten mit vier Schritten souverän managen Manchmal wird es eng. Da ist ein/e Kolleg/in im Urlaub und dann werden noch zwei krank. Plötzlich haben Sie neben Ihren noch die Aufgaben und Projekte von drei Kolleg/innen auf dem Tisch. Bitte erst mal Luft holen. Das schmeißt Ihre Planung erst mal über den Haufen. Und das bedeutet: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Vertretungszeiten mit vier Schritten souverän managen</h2>



<p>Manchmal wird es eng. Da ist ein/e Kolleg/in im Urlaub und dann werden noch zwei krank. Plötzlich haben Sie neben Ihren noch die Aufgaben und Projekte von drei Kolleg/innen auf dem Tisch. </p>



<p>Bitte erst
mal Luft holen. Das schmeißt Ihre Planung erst mal über den Haufen. Und das
bedeutet: Sie brauchen eine neue. Ohne neue Planung fangen Sie bitte gar nicht
erst an. </p>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#43988a">Schritt 1: Verschaffen Sie sich einen Überblick</h3>



<p>… über die offenen Aufgaben. Das wird Sie etwas Zeit kosten. Ich verspreche Ihnen aber, dass die sehr gut investiert sein wird. </p>



<p>Ohne Überblick geht Ihre Fantasie spazieren. Sie vermuten dann zu viele oder zu wenige eilige Dinge. In einem Fall stellt Sie das unter Dauerdruck. Im anderen Fall gibt es irgendwann ein böses Erwachen. </p>



<p>Klären Sie also, welche Aufgaben an Ihrem und den drei anderen Plätzen zu tun sind und entscheiden Sie, welche Sie vorrangig angehen und welche Sie schieben werden.&nbsp; </p>



<p>Sammeln Sie das schriftlich. Das hilft Ihnen bei der Bearbeitung und genauso bei Ihrem Gespräch mit Ihrer/m Chef/in, dem zweiten Schritt.</p>



<p></p>





<p></p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<p>[thrive_leads id=&#8217;4722&#8242;]</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#43988a">Schritt 2: Chef/in mit ins Boot holen</h3>



<p>Auch wenn das ungeheuer unbeliebt ist, den/die Chef/in dazu zu holen, tun Sie es trotzdem. Versuchen Sie nicht den Eindruck zu erwecken: Alles Roger, das kriege ich schon hin. &nbsp;</p>



<p>Lassen Sie die Verantwortung für das Team dort, wo sie hingehört: Auf den Schultern Ihrer/s Vorgesetzten. &nbsp;</p>



<p>Besprechen Sie mit Ihrer/m Vorgesetzten, welche Aufgaben Sie mit hoher Priorität eingestuft haben. Informieren Sie auch darüber, dass Sie vorrangig diese Aufgaben bearbeiten und alles andere schieben werden.</p>



<p>Fragen Sie nach, ob das so in Ordnung ist, oder ob Sie andere Prioritäten setzen sollen.      </p>



<p>Falls Sie jetzt schon absehen können, dass Sie die prioritären Aufgaben nicht alleine schaffen können, dann sagen Sie das unbedingt dazu.  </p>



<p>Entweder sorgt Ihr/e Vorgesetzte/r für Entlastung, dann ist es gut. Wenn nicht, dann sind Sie Ihrer Verantwortung nachgekommen, frühzeitig darauf hinzuweisen.  </p>



<p></p>



<p>Bitten Sie darum, dass Sie an Ihrem Arbeitsplatz entlastet werden, soweit das möglich ist. Z. B. dass Sie in dieser Zeit keinen Telefondienst übernehmen oder keine weiteren Aufgaben von Kollegen, für die Sie sonst zuständig sind. </p>



<p>Fühlen Sie mal kurz hinein, so als hätten Sie das Gespräch bereits getan. Wie fühlt es sich an?</p>



<p>Sind Sie erleichtert?! Ich vermute ja.</p>



<p>Aber Sie haben noch Sorge, dass trotzdem nichts unternommen wird? Das könnte passieren. Für Sie ist nur wichtig zu wissen: Sie haben Ihren Part bis hierhin sehr gut gespielt. </p>



<p>Sie haben Ihre/n Chef/in in die Verantwortung für diese Situation genommen. </p>



<p>Jetzt haben Sie Ihren roten Faden und gehen an die Arbeit. </p>



<p><strong>So hat es einer meiner Kunden geschafft </strong></p>



<p>Mein Kunde war schon seit Monaten im Überstundenmodus. Er blieb fünf Tage in der Woche abends länger, um die vielen kleinteiligen Aufgaben mit seinem Team zu schaffen. Dann wurde es noch enger. Als er sich bei mir meldete, fehlten in seinem Team 6 von 11 Mitarbeitenden. </p>



<p>Nach unserer Beratung machte er sich an seinen „Notfallplan“, wie er ihn nannte. Und den besprach er anschließend mit seiner nächsthöheren Vorgesetzten. Er erhielt dort grünes Licht: „Machen Sie es genau so“ war die Reaktion. </p>



<p>Dieser Notfallplan sah so aus: Er hatte für sich klargestellt, wir können nicht im Modus Normalbetrieb weiter machen, solange nicht mindestens acht Mitarbeiter anwesend wären. Bis dahin sollte der Notfallplan gelten. Das bedeutete: Es würden nur noch die Terminsachen bearbeitet und alles andere bliebe liegen.&nbsp; </p>



<p>Dieser Plan wurde von „oben“ mitgetragen. </p>



<p>Diese Klärung brachte ihm die innere Ruhe und Gewissheit: Ich habe die Situation wieder im Griff. &nbsp;Es fiel ihm leichter, die anderen Aufgaben für diese Zeit komplett auszublenden. Er wusste genau, wenn alle wieder da wären, dann würde sie sich daran machen.</p>



<p>Über das
Thema Erholung in dieser stressigen Zeit sprachen wir auch. Doch dazu später. &nbsp;</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#43998a">Schritt 3: Vertretungszeit ist Ausnahmezeit  </h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Vertretungszeiten
sind Ausnahmesituationen und kein „Normalbetrieb“. Definieren Sie deshalb
Vertretungszeiten auch für sich selbst als Ausnahmezeiten. </p>



<p>In diesen
Zeiten gelten Ausnahmeregeln. Darüber möchte ich jetzt mit Ihnen sprechen. </p>



<p><strong>Passen Sie Ihre Ansprüche an</strong></p>



<p>Wenn Sie sehr hohe Maßstäbe an Ihre Arbeitsergebnisse stellen, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Kurskorrektur. Das gilt zumindest für die Vertretungsphase. Ansonsten haben Sie ein zusätzliches Stressproblem. </p>



<p>Wenn Sie jemand sind, der normalerweise alles alleine schaffen möchte, dann lassen Sie in dieser Phase die Ausnahme zu. Es ist keine Schwäche, wenn Sie nach Unterstützung fragen, sondern Sie zeigen damit, dass Sie Ihre Verantwortung ernst nehmen. </p>



<p>Wenn Sie jemand sind, der nur perfekte Ergebnisse liefern will, dann lassen Sie zu, dass Ihre Ergebnisse mal „nur“ gut sind. Auch wenn Ihnen in dieser Zeit dadurch mal ein Fehler unterlaufen sollte. Mit Sicherheit lässt sich das korrigieren. Seien Sie da weniger streng mit sich als bislang. </p>



<p></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>





<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#43998a">Schritte 4: Mit guten Pausen über Wasser halten</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Erholungspausen
bringen Sie voran. Das gilt immer und ganz besonders, wenn Sie in einer
Vertretungssituation sind. Trotzdem werden Pausen genau dann besonders oft
nicht genommen. Dann liegt abends noch der angebissene Apfel auf dem
Schreibtisch und die Teekanne ist noch voll.</p>



<p>Darunter leidet nicht nur Ihr Körper. Sie brauchen regelmäßig etwas zu Trinken und gute Verpflegung. Und Ihr Kopf braucht mentale Pausen. Pausen ohne Diensthandy und ohne Besprechung während dem Essen. </p>



<p>Planen Sie
deshalb Ihre Erholungszeiten im Tagesablauf fest ein und tragen Sie sie als
Termin in Ihren Kalender. Diese Termine dürfen Sie nur verschieben, nicht aber streichen.
&nbsp;</p>



<p>Das gleiche
gilt für Ihren Feierabend. Planen Sie den als festen Termin in Ihrem Kalender
ein und starten Sie dann wie geplant in den Feierabend. </p>



<p>Wenn Sie gut
auf sich achten und versorgen, dann haben Sie viele Vorteile. Sie können sich nicht
nur besser konzentrieren. Sie sind am Abend wesentlich weniger erschöpft. Probieren
Sie das deshalb unbedingt mindestens eine Woche lang aus. </p>



<p><strong>Beispiel
meines Kunden</strong></p>



<p>Bis dahin
war es ihm schwergefallen, an sich zu denken im Anblick von so vielen offenen
Aufgaben. Wir fanden einen Ausweg. </p>



<p>Er nahm sich vor: Ab sofort arbeite ich statt an fünf Tagen nur noch an drei Tagen die Woche länger. Damit ich fit bleibe, nehme ich meine Mittagspause so oft ich kann. </p>



<p>Und das
setzte er sofort um. Er nutzte die längeren Abende für Sport und Ausgehen. Wenn
er dann am nächsten Tag auf der Arbeit war, sagte er, ging es ihm den ganzen
Tag lang gut. Einfach weil er wieder mal etwas Zeit für sich hatte.&nbsp; </p>



<p></p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#43988a">Sie schaffen das, wenn es Ihnen gut geht</h3>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Bei Rettungssanitätern
gilt die Grundregel: Maßnahmen der eigenen Sicherheit gehen vor! &nbsp;Bevor Sie also das Team „retten“ oder Ihren
„Laden“, sorgen Sie erst mal für Ihr eigenes Wohlbefinden. &nbsp;</p>



<p>Sie wissen
jetzt wie Sie erfolgreich vorgehen: </p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Sie verschaffen sich den Überblick. Sie legen fest, welche Aufgaben Priorität haben und vorrangig dran sind und welche Aufgaben geschoben werden. <br></li>



<li>Sie holen sich dafür das O. K. Ihrer/s Chef/in oder eine klare andere Prioritätenregel ab und halten sich daran.<br></li>



<li>Sie arbeiten im Ausnahmemodus und legen &#8222;normale&#8220; Maßstäbe an Ihre Arbeitsergebnisse an und spielen nicht &#8222;den Helden&#8220;.<br></li>



<li>Sie achten auf Ihre Pausen, damit Sie arbeitsfähig bleiben und weil sie wissen, dass es Ihnen auch in dieser Ausnahmesituation gut gehen darf und soll. </li>
</ol>



<p>Ganz
besonders bei Krankenvertretungen ist ungewiss, wann die Vertretung zu Ende
sein wird. Stellen Sie sich darauf ein. Sonst laufen Sie Gefahr der/die nächste
zu sein.</p>



<p>Mit diesen
vier Schritten werden Sie die Vertretungszeit gut schaffen. </p>



<p><em>Ihre Karin Vittinghoff</em></p>



<p><em>Heute viel Freude im Job</em></p>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<p>[thrive_leads id=&#8217;4722&#8242;]</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:50px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
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